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Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz

Der Entwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat ein Eckpunktepapier für ein Bundesgesetz über die Stärkung der unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in globalen Wertschöpfungsketten (Sorgfaltspflichtengesetz) vorgelegt.

Die vorgesehenen Pflichten gehen weit über die Kernelemente des Nationalen Aktionsplans und einschlägigen internationalen Standards, wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, hinaus. Das Gesetz stellt somit ein Novum dar, da erstmal deutsches Recht mit Bezug auf die Lieferkette angewendet wird. Das ursprüngliche „Recht am Ort des Schadenseintritts“ wird durch das „Recht am Handlungsort“ ersetzt.

Was beutetet das Lieferkettengesetz für Sie?

Direkt betroffen und haftbar sind große Firmen mit mehr als 500 MitarbeiterInnen (circa 7.280 Unternehmen), die ihren Sitz in Deutschland haben. Sowohl Personen- als auch Kapitalgesellschaften nach deutschem und ausländischem Recht werden erfasst.

Für betroffene Unternehmen bedeutet das Gesetz, sich offiziell zu den UN-Leitprinzipien zu bekennen und diese von allen Stakeholdern wie Mitarbeitenden und Geschäftspartnern einzufordern. Die Sorgfaltspflicht bezieht sich hauptsächlich auf die 2011 verabschiedeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Im Lieferkettengesetz umfasst diese ebenfalls umweltbezogene Risiken.

Das Gesetz verpflichtet Unternehmen, Auswirkungen und Risiken ihrer Geschäftstätigkeit zu ermitteln, Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen und Zugang zu Abhilfe zu schaffen. Hierfür können beispielsweise Beschwerdestellen eingerichtet werden. Schließlich müssen alle Maßnahmen in jährlichen Berichten transparent der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Durch das Gesetz können Unternehmen nach deutschem Recht haftbar für Risiken innerhalb ihrer Lieferkette gemacht werden – selbst wenn mögliche Verstöße der Zulieferer die Lieferkettentransparenz des Unternehmens weit übersteigen. Unternehmen stehen so vor einem großen Umbruch in ihrem Lieferkettenmanagement und werden hierbei auf sich allein gestellt. Lassen Sie uns diese neue Herausforderung gemeinsam bewältigen.

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Supply Chain Intelligence bietet einen außergewöhnlichen und einzigartigen Ansatz, der Unternehmen maßgeblich dabei unterstützt, direkt die nötige Transparenz zu schaffen und die Kernelemente des Lieferkettengesetzes zu erfüllen. Mit Supply Chain Intelligence können Sie Risiken entlang der gesamten Lieferkette ermitteln, sowohl „Upstream“ als auch „Downstream“.

Bisher standen Unternehmen immer vor der Herausforderung, eine Lieferkettentransparenz über Stufe-1-Lieferanten hinweg zu schaffen. Durch „Supply Chain Intelligence“ ist es nun erstmals möglich, ein tiefes Verständnis Ihrer Lieferketten zu gewinnen. So können frühzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bevor etwaige Risiken überhaupt auftreten!

Kommen Sie den Pflichten des Lieferkettengesetzes heute noch nach, sodass Sie in kürzester Zeit auf die neue Gesetzeslage vorbereitet sind.