Schiff im Suez Kanal bei einem Sturm

Sandsturm als Auslöser

Mit der „Ever Given“ der Reederei Evergreen Marine lief am Dienstag einer der größten Frachter der Welt auf Grund. Nach einem Sandsturm und einem Stromausfall war das Schiff manövrierunfähig, havarierte am Ost- und Westufer und blockiert seitdem den gesamten Kanal.

Krise für den Welthandel

Der Suezkanal macht 98% des Seehandels zwischen Asien und Europa aus und jeder dritte Container weltweit kommt durch den Suezkanal. Die Havarie hat somit katastrophale Folgen für den internationalen Güterverkehr, denn mittlerweile stauen sich über 200 Schiffe am Kanal und täglich kommen über 50 weitere hinzu – die wirtschaftlichen Schäden pro Tag gehen in die Millionen.

Handelsrouten wie 1869

Während Schlepper und Bagger unermüdlich an der Freilegung der „Ever Given“ arbeiten, rechnen Reedereien, ob sich die 9-tägige Umfahrung über das Kap der Guten Hoffnung lohnt. Der 7000 Kilometer lange Umweg um den afrikanischen Kontinent würde die Seehandelsrouten zwischen Asien und Europa auf einen Schlag wieder in die Zeit vor 1869 zurückwerfen. Derzeit wird noch darauf gesetzt, dass die Blockade des Suezkanals bald gelöst werden kann.

Lieferketten werden weiter belastet

Obwohl sich die Havarie erst in den kommenden Tagen auswirken sollte, haben die Märkte bereits reagiert: Ölpreise steigen an und eine Verknappung wichtiger Güter spitzt sich zu. Pandemiebedingte Lieferengpässe werden durch die Krise im Suezkanal verschärft und Warenpreise werden weiter ansteigen.

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